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08 November 2013

10 St. EA DIP204-4HNLED (5V-Version) eingetroffen.... Franzbox und Arduino.....

Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber die geradezu verzweifelt
gesuchten Displays sind jetzt tatsächlich eingetroffen!

10St. nagelneue EA DIP204-4HNLED Displays 4 x 20 Zeichen, 5V Betriebsspannung
Die 4HNLED haben einen erweiterten Temperaturbereich von -20 bis +70°C dafür laufen die
ausschliesslich mit 5V



















.............ein herrlicher Anblick! Die Franzbox könnte also noch ein paar Mal
in der bisherigen Ausführung gebaut werden, und auch die Prototypen der Franzbox mini
können nun doch noch so wie eigentlich gedacht entstehen.
Schade aber, dass die derzeitige Schaltung keine Zukunft hat, weil das
ziemlich sicher die letzten 5V EA DIP204 Displays sind die auf dem Markt sind.
Es gäbe zwar momentan noch mehr, aber ich will jetzt trotzdem nicht mehr davon kaufen,
nur weil ich sie irgendwann mal vielleicht doch noch brauchen könnte.......

Michael hatte mal die Vision eines Franzbox-Shields für den Arduino.........
Grundsätzlich wäre das kein großer Aufwand, aber ich habe ein kleines Problemchen
damit, das Programm 1:1 auf den Arduino zu übertragen, weil es da gar nicht so einfach ist,
mit anderen Prescalern bei den Timern und mit anderen Quarzfrequenzen als vorgesehen
zu arbeiten. Das geht mit Bascom viel einfacher!
Ansonsten ist die Form des Arduino sehr ungeeignet für den Einsatz als eigenständiges Gerät.
(Ich frage mich jedesmal, wieso das denn gerade so geworden ist.....seltsames Design......)
Wie könnte man dann die Franzbox auf Arduino-Basis verwirklichen?

ganz einfach: man bestückt eine Franzbox-Platine mit dem entsprechenden Quarz und Prozessor
und benutzt eine Arduino-Platine ohne Prozessor als Programmer bzw USB-Adapter
Der Bootloader kann per ISP-Programmer oder auch mit einem entsprechend programmierten
Arduino geladen werden, und dann braucht man ja eh nur noch die serielle TTL-Schnittstelle,
5V , GND und Reset von Franzbox-Platine und Arduino-Platine verbinden.
.........und schon kanns losgehen! alle Signale ausser Reset liegen auf dem roten Stecker der
Franzbox (Micromatch 14). Der Reset ist auf dem schwarzen Stecker zu finden,
weil ich die Box normalerweise nur damit per ISP-Programmer programmiere.
Das klappt übrigens auch mit den HEX-Dateien von Arduino! (myAVR Progtool eignet sich gut)
Man muss nur erst mal rausfinden, wo Arduino die ablegt.......im Temporären Ordner von Windows!


Hier ist der Schaltplan der Box:
Der Plan ist leider etwas verwirrend, weil da mehrere Bestückungsvarianten bzw sogar völlig
unterschiedliche Versionen und Schaltungen alternativ bestückbar sind. es sind also niemals
alle Bauteile bestückt, aber dafür sind ausgangsseitig interessante Sachen möglich.
von open collector bis zur H-Brücke und auch Spannungsausgabe mittels PWM und LT1010
ist da vorgesehen.(aber nicht alles gleichzeitig) da braucht man halt Phantasie beim Bestücken ;-)
Mit den beiden Netzteilschaltungen verhält es sich ebenso. Es kommt halt drauf an,
was man haben will.... Schaltausgang, zusätzlichen GND-Anschluss oder auch den 5V-Ausgang
über Zündung während der Rest an Dauerplus hängt. Alles machbar!

Ein paar Beispiele:
(Ich hoffe, Bernd liest das auch)
Die 5V Hub des LT1010 an 5V sind unter Umständen zu wenig...... entweder Umbau auf 12V Hub
Also: An JP2 die 5V Versorgung des (der) LT1010 trennen und mit 12V versorgen.
(das allein könnte in Bernds Fall eventuell schon reichen)
ansonsten:
R32 entfernen. IC4 und R31 bestücken, Pin 6 und 7 von IC4 verbinden und über einen Widerstand
mit dem Eingang des LT1010 verbinden. Schon hat man einen Ausgangsspannungsbereich bis 12V
(Der TC4431 setzt um von 5 auf 12V, und der LT 1010 ist ein 1:1 Treiber für die Spannung an C9
das ist der rechte zwischen den LT1010.

oder Umbau auf Open Collector für die Tankuhr:
LT1010 entfernen Q4 bestücken R34 bestücken, bzw Brücke, R31 bestücken und
entweder IC4 bestücken Pin6 und 7 gebrückt oder statt IC4 dessen Pin2 nach Pin6 brücken,
das geht auch, wenn Q4 halbwegs TTL-tauglich ist. Für die paar mA der Tankuhr reichts allemal.
Der TC4431 ist ein Mosfet-Treiber, der nur bei 12V H-Brücken-Schaltung der Ausgänge nötig ist.
...........das meine ich mit "phantasievoll bestücken".........

Port B ist in meiner Grundschaltung zugleich der Display-anschluss und ISP-Anschluss
Das klappt gut, und wenn beim Programmieren das Display wirres Zeug zeigt dann ist das
nicht weiter tragisch.
Die Display-Belegung und auch das EA DIP204 sind grundsätzlich Arduino-kompatibel.
Weil das EA DIP204 ein bisschen vom Standard abweicht sind dabei ein paar Dinge zu beachten,
aber das habe ich in früheren Posts schon mal beschrieben.

http://vehikelfranz.blogspot.de/2013/01/franzbox-meets-arduino.html

http://vehikelfranz.blogspot.de/2013/03/franzbox-meets-arduino-teil-2.html


Zum vergrößern anklicken!




Kommentare:

  1. Moin moin Franz,

    wenn Du jetzt von 5V zu 3,3V wechselst, wäre dann das Arduino Due Board nicht "zukunftssicherer"?
    Der Vorteil wäre, dass dort gleich zwei CAN-Bus Controller verbaut sind und mal damit gleich noch mehr Schandtaten programmieren könnte ;-)

    Viele Grüße,
    Michael

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  2. Das heb ich mir für die fernere Zukunft auf ;-)
    Momentan wäre ich schon froh, wenn ich all das schaffen würde was in der Gegenwart
    wichtig ist.
    Aktuelle Reihenfolge:
    1. Monstercharger auf standfeste 100A bringen
    (fast geschafft, Testphase läuft bereits)

    2. Monstercharger nochmal "so richtig schön" aufbauen
    (mal sehen, wer das macht....ich oder jemand anders....)

    3. verbesserte Strom- und Akkuspannungsmessung per isoliertem I²C für die Franzbox
    (Der AD-Wandler samt Auswertung läuft ja schon, fehlt nur noch eine ordentliche Platine)

    4. serielles Display für EMUS
    läuft eigentlich auch schon, Problem: Datenmenge zu groß für den Atmega
    zu lange Datenpakete, rausfiltern der gewünschten Infos ist schwierig und
    muss in den Pausen der Übertragungen erfolgen weil das Ansteuern des Displays
    zu lange dauert um "nebenbei" zu erfolgen

    5. alles auch mit 3,3V lauffähig bekommen
    (hier ist die "Peripherie" das Problem..... Stromwandler etc.
    nach aussen hin solls ja weiterhin bei 5 und 12V bleiben)

    6. CAN-Geschichten
    (das ist dann ein komplett neues Kapitel, und dafür fehlt jetzt
    einfach die Zeit, mal sehen was die Zukunft bringt)

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  3. Hiho Franz,

    Natürlich lese ich mit ;-) Manchmal dauerts nur mit dem Antworten.. Vielen Dank nochmal für die 2 neuen Möglichkeiten die Tankuhrproblematik zu lösen. Am schönsten wäre natürlich eine Lösung die kompatibel mit allen Systemen ist. Die Emitterfolgerschaltung bis 12V ließe sich dann überall verwenden. Sowohl bei neuen als auch alten VWs...

    Auf die I²C AD Wandler freue ich mich jedoch schon am meisten. Vor allem die Auswertung der Gesamtspannung halte ich für sehr wichtig. Z.B. sollte die neue (absolut klasse funktionierende) Nachladefunktion für die Bordbatterie vor Aktivierung überprüfen, dass noch genug Saft im Traktionsakku vorhanden ist... Das wird in 99,9% der Fälle so sein, aber so wäre es sauberer. Außerdem wäre eine Plausibilitätsprüfung des Akkufüllstandes möglich. Aber das hatte ich ja schon mal geschrieben :)

    Viele Grüße,

    Bernd

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